Barbara Hindahl

Datum/Zeit
- 26/06/2020 - 18/10/2020
Ganztägig


Beschreibung

Mit einer monographischen Ausstellung von Barbara Hindahl zeigt die Kunsthalle das Werk einer Künstlerin, die konsequent Positionen zeitgenössischer Zeichnung reflektiert, gleichzeitig in ihrem vielfältigen Oeuvre jedoch auch mit den altmeisterlichen Formen des Trompe l´œils spielt. Motivisch greift sie auf Spuren des alltäglichen Lebens, etwa auf Staubflusen, zurück, die sie hyperrealistisch auf großformatige Blätter zeichnet. Andere Werke zeigen Schuhabdrücke, die auf den weißen Papierflächen irritierend fehl am Platz wirken. Hindahls Zeichnungen verführen dazu, sich die scheinbar chaotischen und doch kunstvollen, auf den ersten Blick abstrakt anmutenden Gebilde genau anzuschauen.

Ob sie Millimeterpapier mit Unregelmäßigkeiten oder Fehldrucke digitaler Printer zeichnet: Hindahl gelingt es, die Betrachter*innen an ihrer Wahrnehmung zweifeln zu lassen. Die Texturen ihrer Zeichnungen entstehen in einem Spannungsfeld zwischen optischer Akkumulation und Verflüchtigung.

Neben den akribischen Bestandsaufnahmen unscheinbarster Dinge, schafft Hindahl auch raumgreifende, installative Zeichnungen. Ihre Linien aus Klebebändern durchspannen ganze Architekturen und führen ein optisch formbildendes Eigenleben, das sich spielerisch über architektonische Gegebenheiten hinwegsetzt, sie dadurch hinterfragt und akzentuiert. Hindahls Raumzeichnungen lassen Funktionszusammenhänge in der Architektur ebenso anschaulich werden wie es ihren Zeichnungen auf Papier gelingt, alltägliche Wirklichkeiten in ihrer Flüchtigkeit zu fixieren.

Veranstaltungsort

Kunsthalle

Eintrittspreis

Kategorie

Ausstellung

Weitere Infos:  https://www.kuma.art

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