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Bettwäsche als Lifestyle-Produkt

Bettwäsche als Lifestyle-Produkt

Die Gründer von hig&chic: Matthias Kühr und Tom Gärtner. © Julian Lösch

Hätte Tom Gärtner immer so gut geschlafen wie heute, wäre er vielleicht nie auf die Idee gekommen, mit Anfang 20 ein Unternehmen zu gründen. Schuld an seinem schlechten Schlaf sei die Hitze in der Dachgeschosswohnung gewesen, berichtet der 23-jährige. „Wenn man überhaupt einschläft“, scherzt der gebürtige Lampertheimer.

In der Hoffnung, neue Bettwäsche würde sein Schlafproblem lösen, machte er sich auf die Suche – doch die meisten Modelle seien für ihn als Studenten damals zu teuer gewesen oder nicht nachhaltig genug.

Ähnlich erging es Gärtners Schulfreund vom Lampertheimer Lessing-Gymnasium, Matthias Kühr. „Wir haben dann einfach so rumgesponnen und ein bisschen recherchiert. Schließlich sind wir bei Eukalyptus gelandet“, erzählt Gärtner.

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Alternative zu Baumwolle

Das aus dem Eukalyptus gewonnene Lyocell gilt als nachhaltige Naturfaser und damit Alternative zu Baumwolle. Der Zellstoff des Eukalyptus wird dafür aufgelöst und zu Fasern gesponnen.

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Tusche-Malereien an den Wänden, Kunst auf der Haut. Das Venus in Furs gleicht einer Galerie. © Max Heckmann

Aus dem Material können sowohl feste Stoffe wie Jeans oder Jacken produziert werden, aber auch weiche Oberflächen, so dass man den Stoff auch für Unterwäsche oder eben Bettwäsche verwenden kann.

Und weil sie ihn so gemütlich fanden, leiteten die Gründer vom skandinavischen Begriff „hygge“, der für eine behagliche Gemütlichkeit steht, das hig in hig&chic ab.

Der Wunsch, endlich besser zu schlafen, und die Lust, ihr Wissen auf dem BWL-Studium anzuwenden, motivierten die beiden Gründer schließlich, gemeinsam den Sprung in die Selbstständigkeit zu wagen.

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  • hig&chic

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