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Rock your food!

Rock your food!

Philipp Lehmann und Jeffrey Yeboah verbindet eins: die Liebe zu Metal. Aus der Idee, harte Musik mit Essen zu verbinden, entstand ihr Restaurant Maloik im Quadrat H7. Eine Hommage an Rock und allem, was dazu gehört.Wie kamt ihr auf die Idee, eine Metal-kneipe mit Essen und Trinken zu verbinden?
Jeffrey: Also wir haben nicht bewusst etwas herausgesucht, was es in Mannheim und auch anderswo noch nicht gibt. Da Philipp und ich beide Metal hören und auch lange Zeit gemeinsam musiziert haben, haben wir irgendwann gesagt: Metalbar und Grill wäre klasse! Wir sind auch seit 23 Jahren befreundet. Der Plan, uns mit diesem einmaligen Konzept selbstständig zu machen, stand 2015 fest. Zwei Jahre später haben wir dann eröffnet. Jetzt bereiten wir für unsere Gäste panamerikanische Gerichte vor.

Philipp und Jeffrey. © Miray Caliskan

Was heißt das?

Philipp: Das ist die Küche von Argentinien bis Alaska. Unser Schwerpunkt liegt auf den USA und Mexiko. Von Burger und Tacos bis zu vegetarischen Weizentortillas und Milkshakes gibt’s so ziemlich alles. Wir bieten aber auch Gerichte der Cajun-Küche an, das sind Rezepte der Nachfahren von französischstämmigen Siedlern in Louisiana. Mit den Tagesgerichten versuchen wir, den Rest es amerikanischen Kontinents abzudecken.

Was bedeutet eigentlich Maloik?

Jeffrey: Der Name stammt von dem italienischen Wort „Malocchio“ und bezeichnet ein Handzeichen, das den bösen Blick abwehren oder verschicken soll. Den Bezug zum Heavy Metal hat der Rocksänger Ronnie James Dio hergestellt, der diese Geste von seiner Oma übernahm. Er fand das cool und hat die  Teufelshörner zu einem Teil seiner Bühnenshow gemacht. Das Handzeichen haben wir auch zu unserem Logo gemacht.

© Miray Caliskan

Läuft bei euch ständig Heavy-Metal?

Jeffrey: Tagsüber nicht. Die Gäste, die beispielsweise zum Mittagstisch kommen, fallen aus dem Rahmen. Heavy würde sie eher abschrecken, deshalb läuft etwas seichtere Rockmusik. Und auch sonst machen wir unsere Musikauswahl stark von der Kundschaft abhängig, schauen, wer gerade da ist. Aber Pop wird hier definitiv nicht laufen. Abends und am Wochenende kann es schon mal härter werden.

Und besonders „heavy“ sieht es im Maloik auch nicht aus.

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Jeffrey: Nein, wir wollten auch kein dunkles und schmuddeliges Restaurant eröffnen, was die meisten Gäste abschrecken würde. Wir wollten die Metal-Atmosphäre und die entsprechende Musik mit einer gemütlichen Gastronomie verbinden – und zwar so, dass sich nicht nur diejenigen, die aus der Szene kommen, hier wohlfühlen, sondern alle.

© Miray Caliskan

Habt ihr auch schon was für die Zukunft geplant?

Philipp: Auf jeden Fall! Ein Freund von uns veranstaltet hier regelmäßig Tasting-Events mit Whiskey und Rum. Im September kam unter dem Motto „Summer Spirits“ noch Gin dazu. Und sonst wollen wir demnächst auch Konzerte veranstalten.

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