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Mima Peru – Peruanische Küche im Jungbusch

Mima Peru – Peruanische Küche im Jungbusch

ILMA Team - Milena Hartmann
#mimalavida - Vibes im Mima Peru © Milena Hartmann

Das Mima Peru bringt neue, bunte und einladende südamerikanische Einflüsse in den Jungbusch ein. Im kleinen, aber feinen Laden, erstrahlen die farbenfrohen Gerichte. Durch ihre moderne Interpretation der peruanischen Küche, hat es das Team geschafft, sich einen Platz in meinem Herzen zu sichern.

Das Konzept

Moderne Interpretation traditioneller Geschmäcker auf sehr hohem Niveau – aber so, dass es sich jeder leisten kann. Zudem verwendete Zutaten, die eine sehr hohe Qualität haben: Es werden peruanische oder regionale Lebensmittel verwendet.

Was nicht gekauft werden kann, wird selbst gemacht. Aus Superfood werden außergewöhnliche Drinks und Speisen gezaubert. „Wir benutzen keine fertigen Pasten, wir machen das alles selbst,“ erklärt die Restaurantinhaberin Alexandra Zahn. Die Gerichte sind alles andere als Convenient.

Inhaberin Alexandra Zahn © Milena Hartmann
Inhaberin Alexandra Zahn © Milena Hartmann

Den südamerikanischen Einfluss erkennt man nicht nur an den Gerichten: Die Einrichtung ist sehr farbenfroh, selbst die Hausfassade passt zum peruanischen Lebensgefühl. Angefangen beim Barchef aus Argentinien, über die Köche aus Peru – „es ist immer jemand da, der spanisch spricht.“

„Wenn der Gast da war und sagt er war im Urlaub, dann hab ich immer ein gutes Gefühl. Genau das wollte ich, dass man mal kurz dem Alltag entflieht und sagen kann: Das ist wie im Urlaub/Ausland.“

Und das hat Alexandra mit ihrem kleinen Laden im Jungbusch wirklich geschafft. Die Musik, das Essen, die Menschen… alles passt zusammen und hilft dem Gast dabei, mal für ein bis zwei Stunden vom Alltag auszuspannen.

Gelobt werden muss auch der außerordentlich hochwertige Service. „Wir machen auch immer die Einführung am Gast“, so wird man über die Speisen aufgeklärt und kann gemeinsam, über die verwendeten Zutaten, staunen.

Ceviche: das Nationalgericht

Die kalte traditionelle Vorspeise Ceviche gilt als Nationalgericht Perus. Sie besteht aus klein gewürfeltem Fisch, welcher in „Tigermilch“ (ein Sud, welcher aus einer Mischung aus Limette, Koriander, Ingwer und Sellerie besteht) eingelegt und denaturiert wird. Der frische und säuerliche Geschmack erinnert sehr an Sommer, Sonne, Strand und Meer.

Das japanisch-peruanische Fusionkitchen-Gericht „Ceviche-NIKKEI“ hingegen wirkt schwerer. Hauptbestandteil hierbei ist Tunfisch in einer dunklen Sauce. Geschmacklich eine 10/10 und empfehlenswert für jeden Sushi-Liebhaber, der mal was Neues probieren will.

Ceviche CLÁSICO (rechts), TIRADITO VEGANO (Mitte) und Ceviche-NIKKEI (links) © Milena Hartmann
Kalte Vorspeisenvariationen Ceviche CLÁSICO (rechts), TIRADITO VEGANO (Mitte) und Ceviche-NIKKEI (links). © Milena Hartmann

Auch für Vegetarier und Veganer geeignet

Auch wenn die Karte überwiegend aus Fisch und Fleisch besteht, gibt es doch eine erlesene Auswahl an vegetarischen und veganen Gerichten. Ich für meinen Teil kann allen das „TIRADITO VEGANO“ ans Herz legen.

Die vegane Vorspeise besteht aus einer Kombination aus Kräuterseitlingen und Mango. Der Pilz wird in feine, dünne Scheiben geschnitten, wodurch er eine fischähnliche Konsistenz im Mund erzeugt. Die säuerliche Mango-Passionsfrucht-Sauce, in Kombination mit den herben Radieschen runden den Geschmack ab. Das farbenfrohe Gericht ist darüber hinaus auch noch ein richtiger Eye-Catcher.

Auch die Vorspeisenvariation sind zu empfehlen. © Milena Hartmann
Auch die Vorspeisenvariation sind zu empfehlen. © Milena Hartmann

Außerdem zu empfehlen

Das „QUINOA Y PULPO“ – eine Vorspeise, bestehend aus dem Superfood Quinoa, dünn geschnittene Oktopusringen, mit Pesto aus peruanischen Kräutern, Sommersalat und Avocado.

Das „LOMO SALTADO“ ist das Highlight für jeden Fleischliebhaber. Rindfleischstreifen mit Tomate und roter Zwiebel werden in einem speziellen Wok zubereitet. Dadurch nimmt es einen sehr rauchigen Geschmack an, welcher sonst nur am Holzkohlegrill erreicht werden kann. Serviert wird es mit einem Schälchen, buttrig-weich schmeckenden, peruanischen Reis.

Das Gericht QUINOA Y PULPO. © Milena Hartmann
Das Gericht QUINOA Y PULPO. © Milena Hartmann

Das Konzept im Konzept – NIKKEI

Bei NIKKEI handelt es sich um die Fusionsküche zwischen japanischen und peruanischen Gerichten. Nach zwei Popups im November 2022 und Februar 2023 entschloss Alexandra sich, die Fusionsküche zu einem festen Bestandteil von Mima Peru zu machen.

Peruanisches Sushi gibt es jetzt also jede Woche, immer von Dienstag bis Donnerstag. Zuständig hierfür ist ein Koch aus Peru, der extra eine Spezialausbildung in der Richtung abgeschlossen hat. Kleiner Teaser: ein Laden im Nikkei-Konzept ist bereits in Planung.

Wer auf Crunch steht sollte auf jeden Fall das „MAKI ACEVICHADO“ (mit CEVICHE-Sauce – angelehnt an die Vorspeise – Tunfisch, Shrimps im Panko und Avokado) und die „MAKI FURA“ (ähnelt stark ACEVICHADO nur ohne CEVICHE-Sauce, schmeckt hingegen süßlicher; mit Lachs, Trüffeln und Frischkäse garniert) versuchen.

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Mein persönliches Highlight waren „CONCHAS Y TRUFAS“ (Jakobsmuschel und Langostinos flambiert mit Trüffelbutter) und „PULPO PARRILLERO“ (Oktopus mit Chalaquita – eine Salsa aus Zwiebel Limette und Koriander mit Gelber Chili aus Peru). Das Sushi isst man übrigens traditionell ohne Sojasauce.

Peruanisch-Japanische Fusionsküche NIKKEI: MAKI FURA, NIKKEI MAKI ACEVICHADO, CONCHAS und TRUFAS © Milena Hartmann
Peruanisch-Japanische Fusionsküche NIKKEI: MAKI FURA, NIKKEI MAKI ACEVICHADO, CONCHAS und TRUFAS. © Milena Hartmann

Weit mehr als ein klassisches Restaurant

Kulinarische Begleitung für deine Veranstaltung: Egal ob Hochzeit, Baby-Shower, Geburtstag oder Firmenevent. Der Privat-Dining-Room des Mima Peru, bietet Platz für eine Gruppe von bis zu 18 Personen und kann für Events gebucht werden.

Es sind außerdem Cateringangebote, Aperetif-Specials und Barprogramm für Veranstaltungen buchbar. Für Gruppenaktivität  kann auch ein Kochkurs veranstaltet werden.

Auch vorhanden: Ein Privat-Dining-Room © Milena Hartmann
Auch vorhanden: Ein Privat-Dining-Room © Milena Hartmann

Degustationsmenüs laufen vor allem im Winter sehr gut. Hierbei wird man vom Chefkoch auf eine kulinarische Reise, im Zuge eines Sechsgängemenüs, durch Peru begleitet. Bei Interesse einfach eine Mail an kontakt@mimaperu.de.

Das Mima Peru ist jeden Abend gut besucht, außerdem ist die Parkplatzsituation im Jungbusch nicht gerade optimal. Deshalb als Pro-Tipp: Reservieren und wenn möglich mit den Öffis anreisen!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass man im Mima Peru frische und außergewöhnliche Speisen, zwischen bunten Einrichtungen und tollen Menschen findet. Wer Wert auf Qualität legt, wird auch kein Problem mit den etwas höheren Preisen haben. Denn Importware, Spezialitätenköche aus dem Ausland, erlesene Produkte und hervorragender Service haben nun mal ihren Preis.

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