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KINLIN- INDOCHINE TAPAS in der Fressgasse entdecken

KINLIN- INDOCHINE TAPAS in der Fressgasse entdecken

Mario Höpfinger
Eingang zum Kinlin. © Milena Hartmann

Wer in den letzten Wochen mal durch die Fressgasse spaziert ist, wird unweigerlich das neue, fancy Restaurant entdeckt haben. Seit Ende Januar lässt sich der Name des Restaurants Kinlin mit gelben und pinken Neonröhren erkennen. Wir waren vor Ort und haben Ting, die Inhaberin, getroffen.

Laotische Esskultur: Gemeinsam genießen

Die gelernte Bankerin erzählte uns mehr über die Idee hinter dem Restaurant. Ganz nach dem Motto „Sharing is Caring“ werden hier laotische Leckereien an die Tische zum gemeinsamen Verzehr gebracht. In Laos wird das gemeinsame Essen als eine Form der Fürsorge und des Teilens betrachtet, erklärte sie uns. Dies dient auch als Grundidee des Restaurantnamens. Kin bedeutet Essen und Lin so viel wie spielen. Kinlin wird gesagt um „entspannt etwas zu essen“.

Hier ist für wirklich jeden was dabei! © Milena Hartmann
Hier ist für wirklich jeden was dabei! © Milena Hartmann

Tapas im laotischen Gewand

Auf der Speisekarte lassen sich die verschiedensten Gerichte finden. Neben Fisch- und Fleischgerichten gibt es auch eine große Auswahl an vegetarischen und veganen Tapas. Auch wenn Tapas eher mit der spanischen Küche assoziiert werden, harmoniert es im laotischen Stil vollkommen auf.

Die verschiedenen Speisen, die sich auch auf den Streetfood-Märkten in Laos wiederfinden, werden in ordentlichen Portionen auf den Tisch gebracht. Für die Bestellung müssen die Gerichte auf einem Zettel passend angekreuzt werden. Hierbei empfiehlt Ting, auch mal etwas Neues zu probieren, das man nicht jeden Tag isst.

Streetfood-Flair im Lokal

Die Einrichtung der Location mit den verschiedenen Hockern und der bunten Körbe als Dekoelemente soll das Feeling eines Streetfood Markets rüberbringen.

Zugleich erinnern die vielen Farben und grellen Neonschriftzüge an den Wänden an die Kleidung der laotischen Bergleute. Deren Traditionskleidung besteht aus einem schwarzen Grundstoff, jedoch ist dieser mit Stickereien in bunten, hell leuchtenden Farben versehen. Außerdem soll durch die Farben und die Musik ein 80-er Feeling entstehen, da sowohl Ting als auch ihr Mann in der Zeit aufgewachsen sind.

Minimalistische Inneneinrichtung mit typisch laotischen Farbakzenten. © Milena Hartmann
Minimalistische Inneneinrichtung mit typisch laotischen Farbakzenten. © Milena Hartmann

Kulinarische Entdeckungsreise der Geschmäcker

Bei unserem Besuch probierten wir die verschiedensten Gerichte aus. Von exotischen Tin Gai (Gedämpfte Hühnerfüße) über Kiab Mu (Pork Chips) bis hin zu Pin Khao (Gegrillter Klebreis Saté ummantelt mit Ei) und vielem mehr.

Bei den Getränken fiel die Wahl auf die originellen Homemade Sodas. Auch wenn die laotische Küche in manchen Speisen etwas scharf sein kann, waren wir von den vielseitigen neuen Geschmäckern sehr angetan. Zum Ende probierten wir noch einen Nachtisch, der einen schönen Abschluss unseres Aufenthalts bildete.

Eine große Karte die alles bietet: von eiummanteltem Reis, über Papayasalat bis hin zu Sommerrollen. © Milena Hartmann
Eine große Karte die alles bietet: von eiummanteltem Reis, über Papayasalat bis hin zu Sommerrollen. © Milena Hartmann

Hausgemachte Authentizität

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Kurz nach der Eröffnung stehen bereits weitere Pläne für die Zukunft an. Zum einen soll ein Abhol- und Lieferservice bereitgestellt werden. Zum anderen wird es nochmal eine neue, angepasste Speisekarte geben, worauf die verschiedenen Kreationen auch mit Bildern vorgestellt werden. Dadurch können sich die Gäste schon vor dem Servieren ein Bild von den Speisen machen. Diese wird dann, wie so vieles im Kinlin, selbst von Ting und ihrem Team erstellt. Denn der Großteil im Kinlin ist in eigener Handarbeit und ohne die Hilfe externer entstanden.

Wir sind gespannt, was noch alles kommen mag, und freuen uns, beim nächsten Mal vielleicht bei schönem Wetter auch draußen die leckeren indochinen Tapas teilen und essen zu können.

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  • KINLIN- Indochine Tapas

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