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Willkommen im Frittenhimmel Mannheims

Willkommen im Frittenhimmel Mannheims

Stefanie Maier
Frittenwerk beglückt jetzt auch in Mannheim alle Pommesliebhaber. © Vanessa Müller

Das erste Frittenwerk entstand 2014 und war eher ein kleiner Imbiss am S-Bahnhof in Düsseldorf-Bilk. Doch die unausgesprochene Pommesliebe der Gäste in Kombination mit einem überzeugenden Konzept der Pommesmanufaktur, machte Frittenwerk zu dem, was es heute ist: Ein erfolgreiches Franchise-Unternehmen mit mittlerweile über 34 Filialen in Deutschland.

Perfekte Lage, direkt auf den Mannheimer Planken. © Vanessa Müller
Perfekte Lage, direkt auf den Mannheimer Planken. © Vanessa Müller

Endlich auch in Mannheim

Seit Mitte Juni gibt es endlich auch ein Frittenwerk in Mannheim. In idealer Lage gelegen, direkt auf den Planken, in der Nähe des Wasserturms bietet es Passanten, Touristen, Mittagspäuslern oder Nachtschwärmern eine leckere Stärkung.

Klar, dass ich als Pommes-Liebhaberin dort hin muss. Mit meiner, wie ich später lerne, Pommesschwester  haben wir der Mannheimer Filiale also einen Besuch abgestattet und uns dort mit Mike getroffen, der seit 2021 das Frittenwerk in Heidelberg und eben seit neuestem auch die Filiale in Mannheim betreibt.

Viele der Deko-Elemente findet man auch in deren eigenen Onlineshop Frittenliebe. © Vanessa Müller
Viele der Deko-Elemente findet man auch in deren eigenen Onlineshop Frittenliebe. © Vanessa Müller

„Mannheim stand, nachdem ich Heidelberg aufgemacht hatte, natürlich ganz oben auf der Liste“, betont Mike, der ursprünglich aus Bergisch-Gladbach kommt und durch die geographische Nähe zu den ersten Frittenwerk-Standorten, sich schon früh von dem Konzept überzeugen konnte.

„Ich stamme aus einer Gastrofamilie und habe mit meinen Azubis eine Art Gastrotour gemacht, um sich verschiedene Konzepte anzuschauen“, erinnert er sich, „da sind wir auch bei Frittenwerk gewesen und ich fand das damals schon richtig cool.“

Das Fast-Casual-Restaurant Konzept überzeugt. © Vanessa Müller
Das Fast-Casual-Restaurant Konzept überzeugt. © Vanessa Müller

Nach seiner Bewerbung beim Unternehmen wurde ihm unter anderem der Standort in Heidelberg vorgeschlagen. „Ich war an einem Samstag das erste Mal in meinem Leben in Heidelberg, um mir den Standort anzuschauen, und hab gesehen wie gut die Stadt besucht ist“, erzählt er. „Außerdem hat mir Heidelberg auch gefallen und ich dachte mir, dass ich dafür auch umziehen würde.“

Zudem überzeugte ihn auch der Raum um Heidelberg herum, um potentiell mit weiteren Filialen wachsen zu können. „Bei Mannheim war aber klar: Wenn, dann nur auf die Planken“.

Sehen alle lecker aus und schmecken auch so: Die Poutine Kreationen von Frittenwerk. © Vanessa Müller
Sehen alle lecker aus und schmecken auch so: Die Poutine Kreationen von Frittenwerk. © Vanessa Müller

Verschiedene Poutine-Kreationen

Bei Frittenwerk dominiert das kanadische Nationalgericht Poutine die Speisekarte. Dabei werden die Fritten in einem Art Schiffchen serviert und mit ausgefallen Saucen und Toppings garniert. Neun Kreationen stehen dabei fest auf der Karte, Salate, einfache Pommesportionen sowie die klassische Currywurst mit Pommes ergänzen das Angebot.

Zudem gibt es regelmäßig saisonale Specials. Aktuell gibt es beispielsweise die Halloumi Summer Fries. „Da kommen dieses Jahr auch noch ein paar richtig leckere Sachen, auf die ich mich persönlich sehr freue“, spoilert Mike, der ansonsten am liebsten die Montreal oder Classic Québec Poutine isst.

Was auffällt sind die vielen vegetarischen und veganen Varianten der Poutine. Selbst bei der traditionellen Classic Québec Poutine ist die Bratensauce vegetarisch und die Bolofritten kommen mit veganer Bolognese. „Wenn es eine vegetarische oder vegane Alternative gibt, die genauso schmeckt und qualitativ genauso gut ist, warum sollte man das dann nicht tun“, ist Mike überzeugt. „Die Zukunft geht in diese Richtung.“

Pink Persia Poutine und Tijuana Street Fries. © Vanessa Müller
Pink Persia Poutine und Tijuana Street Fries. © Vanessa Müller

Nachhaltigkeit im Fokus

Nicht nur die Speisekarte ist grün ausgerichtet, auch die Räumlichkeiten bieten ein grünes Wohlfühlambiente. Holz und Naturfarben dominieren die Einrichtung, das große Moosbild ist ein echter Hingucker.

Nachhaltigkeit ist in allen Belangen ein wichtiger Punkt im Konzept von Frittenwerk. Von den Verpackungen, der Einrichtung, dem Speiseangebot bis hin zu den verwendeten Zutaten. Hier findet man fast keine Tiefkühlprodukte, nicht mal die Pommes. Alles ist frisch vom Großmarkt, die Saucen und Dips selbst nach Hausrezeptur gemacht, es wird ausschließlich pflanzliches Öl verwendet.

Viel Holz und Naturfarben im Gastraum unterstreichen das nachhaltige Konzept von Frittenwerk. © Vanessa Müller
Viel Holz und Naturfarben im Gastraum unterstreichen das nachhaltige Konzept von Frittenwerk. © Vanessa Müller

Arbeitsklima und Kommunikation

Auch auf ein gutes Arbeitsklima und gute Kommunikation wird hier Wert gelegt. „Ich bin immer noch gerne im Laden und arbeite mit den MitarbeiterInnen mit“, erklärt Mike und fährt fort, „ich brauche das auch manchmal, um drin zu bleiben, weil es mir Spaß macht, gerade mit dem Team hier zusammenzuarbeiten und eben auch um das direkte Feedback der Kunden zu bekommen.“

Genau dieses Feedback und auch die Meinung ihrer Franchisenehmer nehmen die Frittenwerk-Gründer nämlich immer dankbar an. „Da besteht ein guter Austauscht und wir werden gehört“, stellt der Pommesliebhaber klar.

Die Social Media Community ist Namensgeber der Fritteuse Mompfritt. © Vanessa Müller
Die Social Media Community ist Namensgeber der Fritteuse Mompfritt. © Vanessa Müller

In Mannheim gibt es mittlerweile 25 MitarbeiterInnen. „Wir sind ein richtiges Multikulti-Team“, lacht Mike. Frankreich, Vietnam, Afghanistan, Pakistan, Usbekistan, Ukraine, Kroatien – das Team ist bunt und motiviert. „Meine Filialleiterin ist Ukrainerin und erst vergangenes Jahr im April nach Deutschland gekommen“, erzählt der Geschäftsführer. „Sie hat als Mitarbeiterin angefangen, ich hab ihr Potential gesehen und jetzt ist sie mit 23 Jahren Chefin.“

Mitarbeiter des Monats, nein, des Jahres, bleibt aber Mompfrit – die Fritteuse. Sie ist Kernproduktionszentrum bei Frittenwerk und wird in jeder Stadt von der Social Media Community getauft. Man ist immer bemüht auch was Lokales reinzubringen.

Self-Oder Terminals sollen Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern ihnen mehr Zeit bei der Zubereitung der Gerichte ermöglichen. © Vanessa Müller
Self-Oder Terminals sollen Mitarbeiter nicht ersetzen, sondern ihnen mehr Zeit bei der Zubereitung der Gerichte ermöglichen. © Vanessa Müller

Fast-Casual Restaurant

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Eingang zum Kinlin. © Milena Hartmann

Frittenwerk ist ein Fast-Casual-Restaurant, das durch frische und zeitgemäße Produkte und einen schnellen, reduzierten Service charakterisiert wird. So stehen Self-Order-Terminals für die Bestellung zur Verfügung, was es den Mitarbeitern ermöglicht, sich voll auf die Gerichte zu konzentrieren. Zusätzlich bieten sie Abholung auf Vorbestellung an und sind bei diversen Lieferdiensten zu finden.

Einen Testlauf gibt es gerade auch bei den Öffnungszeiten. „Wir bieten aktuell am Freitag und Samstag bis 3 Uhr nachts über unser Ausgabefenster unsere Gerichte an“, weist Mike hin. Pommes gehen ja bekanntlich immer.

Die Churros durften zum Abschluss nicht fehlen. © Vanessa Müller
Die Churros durften zum Abschluss nicht fehlen. © Vanessa Müller

Wir haben bei unserem Besuch die Pink Persia Poutine mit Falafelbällchen, Pink Hummus, Quinoa und Rucola probiert und die Tijuana Street Fries mit Guacamole, veganer Sour Cream und gewürfelten Tomaten als Topping.

Beide waren super lecker und mir persönlich hat es sehr zugesagt, dass die Pommes trotz des Toppings immer noch knusprig und nicht komplett durchweicht waren – auch wenn das eigentlich zur Poutine dazugehört, findet man bei manchen Kreationen einen guten Kompromiss.

Obwohl wir schon gut satt waren, die Poutine zählt echt als richtiges Hauptgericht, wollten wir noch die Churros kosten. Und die Schokosauce dazu ist genial, die müsst ihr probieren.

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