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Veränderung miterleben auf Franklin

Veränderung miterleben auf Franklin

Der große Spielplatz bietet Kindern die Möglichkeit, sich auszutoben. Aber auch sonst ist Franklin ein Stadtteil, in dem man viele Bewegungsmöglichkeiten hat. © Christoph Blüthner

von Matthias Schüler

Nach Franklin zu ziehen, fühlt sich an wie ein Neustart. Als ich vor knapp drei Jahren vom Lindenhof mit meiner Familie nach Franklin kam, sah es noch ganz anders aus, nur wenige Häuser standen bereits.

Eine kleine Anekdote: Als ich damals aus dem Jungbusch mit dem Taxi heimgefahren bin, dachte der Fahrer erst, ich würde ihn in einen Hinterhalt locken, und wurde ganz nervös, als ich ihn in Richtung Franklin navigierte – er kannte den neuen Stadtteil schlicht noch nicht.

Aufbruchstimmung im Stadtteil

Seitdem ist schon einiges entstanden, immer mehr Menschen sind hergezogen. Dadurch, dass hier alle neu sind, herrscht eine besondere Aufbruchstimmung im Stadtteil, die junge Familien anzieht.

Vieles ist auf Franklin aktuell im Entstehen. Und genau das gefällt mir – der Stadtteil entwickelt sich und wir Anwohner können Einfluss darauf nehmen.

Gleichzeitig bleibt Franklin seinen Ursprüngen treu, die amerikanischen Einflüsse spürt man überall. Ob bei den Gebäuden, den Straßennamen oder auch der Halle, in der früher Basketballlegenden gespielt haben.

Für junge Familien

Was in den drei Jahren gleichgeblieben ist: Franklin ist ein Stadtteil, in dem man gut draußen aktiv seien kann. Der „Loop“, ein breiter Fußgänger- und Radfahrerweg um den Stadtteil, ist ideal zum Joggen – zumal entlang der Strecke einige Fitnessgeräte für Übungen aufgebaut wurden. Bei denen fehlen aber leider noch die Beschilderungen.

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Das Papyrien in Mannheim war vor 25 Jahren wohl einer der ersten Concept Stores. © Annette Mück

Für die Kinder ist es klasse, dass sie dort mit dem Roller fahren können, und ich muss mir keine Sorgen machen. Überhaupt gibt es auf Franklin viele Dinge, die man mit Kindern draußen unternehmen kann.

Für den Spielplatz mit den großen Klettergerüsten sind unsere Kleinen noch etwas zu jung, für Kinder im Grundschulalter scheint er mir aber genau richtig zu sein.

Während der Lockdowns haben wir auch die Nähe zum Käfertaler Wald sehr genossen und waren oft in der Natur unterwegs. D

as Highlight im Stadtteil für Kinder sind aber die Schafe, die von einem Verein versorgt werden. Wenn wir am Wochenende Gäste von auswärts haben, ist ein Besuch bei den Schafen immer ein Muss, vor allem mit Kindern.

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